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Eine ganz runde Sache war das 65daysofstatic-Konzert im Kölner MTC nicht. Klar, die Musik ist alles andere als behindertes 4/4-Jumpstyle-Gehumpel, dennoch verließ so manch einer etwas verdutzt die Location. Punctus cnactus waren nicht die verschroben-abgehackten Beats der bisher unveröffentlichten Tracks, sondern eher weil die Organisatoren des Konzerts die an sich vorbildliche Pünktlichkeitstugend etwas zu ernst nahmen. Es ist peinlich, dreist und auch unverschämt wenn die beiden Bands keine Zugaben spielen dürfen, nur damit die im Anschluss stattfindende Party zur Zeit beginnen kann. Corpus Delicti waren die verbleibenden Sequenzerspuren, der Überhit “Retreat! Retreat!” war geplant, wurde über 5 Minuten von den unmütigen und sichtlich irritierten Fans gefordert und regelrecht herbeigesehnt, genützt hat es nichts. Um Punkt 11 wurde auf der Bühne abmontiert. Pfiffe übertönten die Rauswerfermucke. Auch die Vorband Cougar, die demütig den Openerslot füllte, ereilte das gleiche Schicksal, “Merit” der vielleicht sogar stärkste Song der US-amerikanischen Postrock-Band wurde kurzfristig von den Tontechnikern abgesägt.
Eine runde Sache hingegen war das Miss Kittin-Konzert im Stadtgarten…
Fotos gibt’s bei se.e.!
65daysofstatic – Retreat! Retreat!
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Hey, guter und vor allem ehrlicher Bericht !
Hab lange nicht mehr erlebt, dass unter einem solchen anhaltenden Jubeln keine Zugabe gespielt wurde…
thx für den Link …
cu
Kommentar von se.e. 21 November, 2007 @ 9:38sebastian