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The Black Dahlia Murder @ Underground, Köln
10 Dezember, 2007, 12:46 Uhr nachmittags
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Wie Paul Watzlawick schon sagte: “Man kann nicht nicht kommunizieren”! Das hätten sich die wuscheligen Job for a Cowboy mal gut hinter die Ohren schreiben sollen, denn von ihrem hohen Ross aus haben sie scheinbar den Bezug zum sogenannten Fußvolk verloren. Wenn abgespulte Floskeln die einzigen Ansprachen an die Fans, denen sie ihren Erfolg ja zu verdanken haben, sind, dann zeugt es doch etwas von Überheblichkeit. Kein Lächeln, kein Wimperzucken, keine Emotionen. Das Programm seelen- und charakterlos, jedoch zweifellos auf beachtlichem technischen Niveau, heruntergeleiert und den treuen Fans bei jedem Nachstimmen den Rücken gekehrt. Die hier verlorenen Sympathiepunkte konnten sich die Opener von The Red Chord auf’s Konto schreiben, denn in aller Demut und Aufopferung kämpften sie noch regelrecht um die Gunst der Zuschauer, was gefiel. Dass der Abend aber ganz im Lichte von The Black Dahlia Murder stand, braucht jetzt hier keine Erwähnung mehr zu finden. Auch sie punkteten da, wo Job for a Cowboy versagten, nämlich bei der Menschlichkeit. Sänger Trevor Strnad ließ es sich nicht nehmen den Kontakt zu den Fans zu suchen. So hinterließ The Black Dahlia Murder ausgepowerte, jedoch höchst zufriedene Gesichter. Mit in sich schlüssigem, ausgereiftem Songwriting, welches sie auf der aktuellen Platte “Nocturnal” abermals perfektionierten, und live vor allem durch ihren bretthartem und äußerst brutalem Sound und einem hohen Maß an Charisma sind The Black Dahlia Murder schon nach 3 Alben ein wahrer Global Player im US-Deathmetal. Und das völlig zu Recht wie ich finde.

The Black Dahlia Murder - Miasma

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4 Kommentare bis jetzt
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Job For A Cowboy sind auf die Bühne gekommen und haben ihr ultrageiles Death Metal Ding durchgezogen - ganz so, wie es sich gehört. Wenn es jemand einem Gitarristen übel nimmt, dass er sich beim Nachstimmen umdreht um den Imbusschlüssel zu holen und dafür nicht wie Dr. Zoidberg oder Robert Trujillo auf der Bühne rumtorkelt, weiß derjenige nicht, worauf es bei Gigs ankommt.
Das sind genau die Leute, die mit Notizblock und Kugelschreiber in der letzten Reihe stehen und sich mit skeptischem Blick jeden Spielfehler aufschreiben - so kann man keiner Band eine Chance geben. Man endet genau wie Homer als Restaurantkritiker.

Kommentar von Anonymikus 10 Dezember, 2007 @ 6:49 Uhr nachmittags

Es geht ja nicht uns Nachstimmen, Durst löschen oder Setlist checken an sich, sondern um die Interaktion mit dem Publikum. Mir ist schon klar, dass JFACs Deathmetal kühl-mechanisch und maschinell daherkommt, dennoch kann man erwarten, dass einen die Band mit dem Respekt entgegen tritt wie die Fans es ggü. der Gruppe tun. Empathie sieht anders aus. Die Band hat aber vllt. nach den monatelangen Tourstrapazen keine Energie mehr um den Kontakt zu den Fans zu suchen und ihnen wenigstens das Gefühl zu geben, dass es der Band auch Spaß macht vor vergleichsweise weniger Leuten (die haben schon ganz andere Locatiosn gefüllt ;) ) zu spielen. Und zum Thema Spielfehler, bei The Black Dahlia Murder habe ich mehr Ungereimheiten mitbekommen, haben sie aber deswegen eine schlechtere Kritik bekommen?

Kommentar von xdevx 10 Dezember, 2007 @ 9:08 Uhr nachmittags

?DEATH METAL? Job For a Cowboy?? hab ich was verpasst? Black dahlia auch net wirklich, vor allem net die alten Sachen!
Infos über Death Metal sammeln wäre net schlecht bevor diese 2 Bands zu den Königen der Szene zu küren ;)

Kommentar von luc 12 Dezember, 2007 @ 2:59 Uhr nachmittags

P.s. ennner mool daat datt een seng comments kann “editeiren” ;)

Die Szene ist sowieso tot, überlasst sie den neuen “Bösen” ;)

Kommentar von luc 12 Dezember, 2007 @ 3:02 Uhr nachmittags



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