xdevx – cd & live reviews


Mando Diao LIVE-Stream @ München, Zenith
29 Februar, 2008, 6:05
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Obschon ich meine Mando Diao-Phase längst hinter mir habe, werde ich mir heute Abend gegen 21:00 den LIVE-Stream der Kollegen von Livedome anhören. Jeder der keine Tickets mehr ergattern konnte oder einfach nicht in der unmittelbaren Umgebung Münchens wohnt, sollte sich diesen Stream nicht entgehen lassen. Während des Mitschnitts wird auch ein Livechat geschaltet.

Und das alles findet ihr nur einen Klick entfernt! Viel Spaß!

[via]

Mando Diao – Long before Rock’n'Roll



Jennifer Rostock – Ins offene Messer
29 Februar, 2008, 2:14
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jennifer rostock ins offene messer cd“Bitte machen Sie Platz für die Karriereleiter” skandieren Jennifer Rostock in ihrer ersten Hitsingle “Kopf oder Zahl“. Und nicht erst seit sie für ihr Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beim Bundesvision Songcontest einen respektablen fünften Platz erreichen konnten, sind die Sprossen der Leiter nicht weit genug auseinander. Jennifer Rostock wollen so schnell wie möglich nach ganz oben. Mit Frontgöre Jennifer am Mikrofon stehen die Chancen dabei auch nicht all zu schlecht. Mit kellerbraunem Teint, grell geschminktem Mund und ausgefahrenen Krallen rotzt sie sich frech durch 14 mehr oder weniger Neo Neue Deutsche Welle-Tracks und läuft dabei, und das mag verwundern, nicht in’s offene Messer. Der zu erwartende Konsensgeschmack bleibt jedoch, denn die Platte schlägt öfters, wenn die Synthies weggepackt werden, harmlose Töne an. Obwohl die Gefahr eines One-Hit-Wonders durchaus gegeben ist, bietet das Debüt genügend Substanz um nicht jede Saison gegen den Abstieg spielen zu müssen, das Marketingbudget des Majormäzens Warner sollte auch für den Klassenerhalt reichen. Silbermond und Juli haben’s ja auch geschafft. Bei Nichtgefallen immer noch gut als Geschenk. Der Hype steht auf ihrer Seite.

4/10
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)Jennifer Rostock – Kopf oder Zahl



frm fllws fnctn – homepage design
27 Februar, 2008, 6:00
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Black & White Fotoserie!
27 Februar, 2008, 2:41
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Die ganze Fotoserie gibt’s hier!



Matchpoint
27 Februar, 2008, 12:41
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matchpoint

One reason for the fascination of Match Point is that each and every character is rotten – with guileful Scarlett Johansson and Jonathan Rhys-Meyers featuring most possibly the only romance noir out there. It’s quite a brilliant movie despite the chess problem crossed with an ethics exam like ending.

Matchpoint Trailer

8/10

(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)



Autechre – Quaristice
26 Februar, 2008, 2:08
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autechre quaristice cd coverWie zerfressen muss ein Hirn sein um solche Musik zu machen und sie nachher noch gut zu finden? Dass es kaum eine andere Musikrichtung gibt die die Meinungen so sehr spaltet wie IDM ist auch klar. Ein großes Rätselraten umgarnt dieses obskure Konstrukt: schwammige Begriffsdefinitionen verwirren eher und bieten fruchtbare Angriffsfläche. Sind es wirklich hochgradig komplexe und von querdenkenden Wissenschaftlern durchdeklinierte Taktgeflechte mit Multilayermelodieverwabungen oder ist es doch alles nur ein riesiger Hoax und die Glitches entstammen einem durchgedrehten Zufallsgenerator? Die wahren Richard D. James’ und Tom Jenkinson’s verstecken sich hinter autistischen bis gar schizophrenen fingierten Kauzköpfen und frönen der fast elitären Stellung die IDM mittlerweile genießt. Autechre’s “Quaristice” wirft zwar in dieser Hinsicht keine neuen Fragen auf, Antworten hingegen gibt es wiederum auch keine. Es dreht sich alles im Kreis und damit ist Autechre’s “Quaristice” analog zu Squarepusher’s “Ultravisitor“, wer weiß noch wo das alles hinführt? Das Mysterium somatisiert vor sich hin, vielleicht läuft es sogar Gefahr in seinem eigenen okkulten Avantgarde-Referenzsystem zu implodieren. Bis das allerdings geklärt ist, “tanzen” wir zur Musik der Zukunft.

6/10
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)

Autechre – WNSN



Bears of Winter – .darkbare

Wenn du in einer angesagten Bar arbeitest und diese CD auflegst, kommen sicherlich alle Pseudohypster und meinen, sie würden das kennen, aber nur weil es irgendwie “entferntenst” nach Radiohead (oder Nine Inch Nails) klingt und eh alle Radiohead (oder Nine Inch Nails) cool finden und Radiohead (oder Nine Inch Nails) die größten sind und Thom Yorke (oder Trent Reznor) den Bleistift und den Nasenhaarentferner erfunden hat. Alle anderen, die wirklich hippen und trendy Indiehosenkacker hingegen denken es wären mv-moussevingt, .finn oder was ähnlich cool-undergroundiges. Im Laufe des Abends werden alle betrunkener und alle sind sich einig, dass Bears of Winter DIE Indietronica-Entdeckung des Jahrhunderts sind. Am nächsten Morgen erinnert sich niemand mehr an sie bzw. jeder glaubt, etwas völlig anderes gehört zu haben. Scheiß Schicksal, ne?

4/10
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)

Auf Wunsch aus Übersee gibt’s hier die englische Übersetzung des Reviews:

Imagine you’re working in a hip scene bar and you’re playing this record. It’d probably only take a minute until any kind of pseudo hypster make your ears bleed while pretending they knew that kind of stuff, but only because Bears of Winter „slightly“ sounds like Radiohead (or Nine Inch Nails), yet Radiohead (or Nine Inch Nails) are the greatest and Thom Yorke (or Trent Reznor) actually invented the pencil and the nasal hair remover. All the rest of the people in the bar, mostly the really hip and trendy indienoses however think that it is mv-moussevingt, .finn or something else very underground. In the course of the evening people are getting more and more wasted and everyone agrees that Bears of Winter are actually the next big thing. The very next day nobody really remembers them respectively everyone thinks to have listened to a very different beast. That’s what I call fucking fate…

In conclusion: the indietronica/triphop album „darkbare.“ sure has its moments but actually lacks the finishing touch. Songs like „New.born“, „Blind“ and „Dust“ fail and drown straight into irrelevance however the gloomy „Treycherie“, the very cool glitchy instrumental of „Trips we take“ and especially the very consequent and crude final tracks „Landslide“ and „Heads on Square“ really prove that mastermind Andrew Morse and his buddy Dave Hidek can do it all right. As a debut, „darkbare.“ is well meant but too inconsistent. 3 and a half fine tracks don’t make a good album, yet… 3.5 rounded up is a 4. Sign of fate?



Artists of the week #9×08!
25 Februar, 2008, 7:17
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An dieser Stelle präsentiere ich euch ein niegelnagelneues Feature: die Artist of the week-Reihe. Gab’s zwar bestimmt schon irgendwann und irgendwo, trotzdem verkaufe ich es jetzt mal als den Trendsetterhotspot schlechthin. Jeden Sonntagabend findet ihr hier die 5 Videos der Woche. Nicht immer neu, nicht immer gut, aber wichtig für alle Popkulturjunkies da draußen die mitreden oder einfach nur cool sein wollen.

xdevx artists of the weel

1. Hot Chip – Ready for the floor: Hochgradig geschmacksverwirrender Eklektrock, der aber sofort in’s Bein geht.
2. Bat for Lashes – Prescilla: Die zweite Singleauskopplung Natasha Khan’s aus dem wunderbaren „Fur and Gold“-Album.
3. Test Icicles – Circle Square Triangle: Da der Lightspeed Champion es diesmal nicht in die AOTW geschafft hat, gedenken wir noch einmal seiner großen Ex-Band.
4. Vampire Weekend – A-Punk: Erfrischende Neuentdeckung aus der Trendschmiede New York.
5. Foals – Cassius: THE NEXT BIG THING, dieses Jahr gehört jetzt schon den Dancemathrockern von Foals. Die Vorabsingle „Cassius“ zum Ende März erscheinenden Debüt „Antidotes“ wurde diese Woche veröffentlicht. Bald auf Tour.

Da wordpress.com (noch) nicht erlaubt, dass man Youtube-Playlists embedden kann, muss die AOTW vorerst ausgelagert werden. Bis auf weiteres findet ihr die Folge der 9. Kalanderwoche 2008 in der Sidebar oder hier!



Hot Chip – Made in the dark
25 Februar, 2008, 2:20
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hot chip made in teh dark cd coverÄh, Verwirrung! Múm auf Steroide? Gott, verdammt nochmal. Was geht hier ab? Vermutlich wissen die fünf Popkulturopfer von Hot Chip selbst nicht was sie da beschworen haben. Der hochtoxische Genrecocktail den sie mit “Made in the dark” veröffentlicht haben wird die Welt nachträglich verändern. Ich schwör’. Die ersten vier Songs brutzeln dir das Hirn weg, dann folgt die Reise in’s Stilnirvana: da reihen sich fast völlig zusammenhangslos Sülzballaden an R&B/Hiphop. Immer im Fokus: coole Geräusche! Derweil singt Alexis Taylor “You’re my number one guy” und klingt dabei aber sowas von schwul, und trotzdem wird es unsernächster Lieblingssong. “Made in the dark” ist ein einziger Syntheklektizismus (”Shake a Fist”) und Brokenbeatspasmus. For fuck’s sake, wie muss das live abgehen? C’est le shit.

7/10
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)

Hot Chip – Ready for the floor

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www.xdevx.wordpress.com – banner 1′08!
18 Februar, 2008, 11:00
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dev
First advertising banner for www.xdevx.wordpress.com in 2008!

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