Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: amsterdam, lightspeed champion, live, live stream, paradiso

Bekannt wurde er als Gitarrist der Postpunk-Senkrechtstarter Test Icicles, jetzt legt er als Lightspeed Champion sein Solodebüt vor. Die Rede ist von Dev Hynes, Texaner mit Wohnsitz in England, Multiinstrumentalist und immer auf dem Sprung zu neuen musikalischen Ufern.
Für „Falling Off The Lavender Bridge“ zog der „Meister der Lichtgeschwindigkeit“ für einige Monate nach Omaha, Nebraska. Dort traf er nicht nur Saddle-Creek-Chef Mike Mogis (Bright Eyes), der bei der Produktion behilflich war, sondern auch viele Gastmusiker wie etwa Nate Walcott, Clark Baechle (The Faints) und Emmy The Great.
Das Ergebnis fiel dementsprechend sanft und poppig aus: von den Pedal-Steel-Klängen des Openers bis zum strahlenden Schluss hält sich eine von Country-Rock und Folk-Pop durchwobene, semiakustische Grundstimmung. Egal ob mit smarten Kammerpop-Miniaturen wie „Devil Tricks For A Bitch“ oder fulminanten Epen wie dem zehnminütigen „Mindnight Surprise“: Dev Hynes gelingt mit „Falling Off The Lavender Bridge“ ein ganz großer Sprung. [via]
Heute Abend um 20:00 präsentiert Fabchannel den Lightspeed Champion Live Stream @ Paradiso, Amsterdam: Link! [via]
Lightspeed Champion – Tell me what it’s worth
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: artists of the week, dartz!, deus, heaven shall burn, hercules and love affair, the kooks
![]()
xdevx’s artists of the week der 14. Kalenderwoche 2008! Viel Spaß!
1. The Kooks – Always where I need to be: Für die Ewigkeit reicht das nicht, für Charts und Mainstreamradio allemal. [via] Dem bleibt wohl nichts hinzuzufügen.
2. Hercules and Love Affair – Blind: Eigentlich peinlich, aber dann doch wieder gut? DFA’s latest Signing wird für Kontroverse sorgen.
3. Dartz! – St. Petersburg: Es war der Brüller am Freitag im luxemburgischen d:qliq.
4. dEUS – Slow: Das Album „Vantage Point“ steht in den Startlöchern. Als Gastsängerin konnten dEUS für ihre Auskopplung „Slow“ die bezaubernde Karin Dreijer Andersson von der schwedischen Band The Knife gewinnen.
5. Heaven shall burn – Endzeit: Heaven shall burn, Iconoclast shall burn, Endzeit shall burn.
Da wordpress.com (noch) nicht erlaubt, dass man Youtube-Playlists embedden kann, muss die AOTW vorerst ausgelagert werden. Bis auf weiteres findet ihr die Folge der 14. Kalenderwoche 2008 in der Sidebar oder hier!
Gespeichert unter: 01. concert reviews | Schlagworte: confuse the cat, d:qliq, luxembourg, luxemburg, metro
Ich habe gestern schlappe 40min gebraucht um nach Luxemburg-Stadt zu fahren. Schuld daran waren dabei nicht das Wetter oder gar die durch Vollmond hervorgerufenen Fahrunfähigkeiten der luxemburgischen Transportbenutzer, sondern diesmal war ich ausnahmesweise mal selbst Schuld: mit angezogener Handbremse fährt es sich halt nicht all zu gut. Etwas beschämt ob meines peinlichen Fahrverhaltens musste ich im d:qliq aber süffisant feststellen, dass ich wohl nicht der Einzige mit dem seltsamen Bremsproblem war. Metro schien es nämlich nicht unbedingt besser zu ergehen. Obschon ihre Songs, auch die neuen noch unveröffentlichten Lieder, mehr als nur Steckenpferdgedudel sind, fehlt ihnen der letzte Schliff, die einprägsamen Melodien, die Larger-than-Life-Augenblicke. Ein bisschen eingeschläfert von der etwas monotonen Musik musste ich dabei immer an meinen Vater denken, der sich erst vor kurzem erst einen schnieke Porsche geklaut hat. Als er letztes Mal aus dem Parkhaus gefahren ist, schrammte er undankbar über den Bordstein. Tja, so sieht’s aus: hoch hinaus wollen, aber dann über den Boden schleifen. Die Hybris des Menschen. Auf dem Nachhauseweg habe ich dann Metro’s selbstbetiteltes Debütalbum eingelegt, welches ein Julia Roberts-Gedenkgrinsen auf mein Gesicht zauberte. Sie haben halt ihre Momente – wenn auch nicht an dem Abend im d:qliq.
Anmerkung:
Dieser Artikel ist insofern aus dem Zusammenhang gerissen, da der eigentliche Headliner des Abends, Confuse the Cat, kurzfristig absagen mussten und die luxemburgische Vorband Metro sich dennoch dazu bereit erklärt hat an dem Abend doch zu spielen, allein, als Main Act. Dazu ein großes Danke und Lob seitens des Organisators Fanhead.
Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: david bendeth, emergency, emo, fall ot boy, fueld by ramen, hallelujah, hayley williams, paramore, riot!, shania twain, wentz
Zugegeben, die Selbstsicherheit von Paramore’s Debütalbum „All we know is falling“ (und der Hitsingle „Emergency„) ließ Potenzial erahnen. Es war halt eine nette Panoplie an enthusiastischen, zwischen den Zeilen auch fast Larger-than-Life Songs die alles resümierten was Emo vor 2005 noch bedeutete, ehe die Black-Parade-Horde den Begriff in’s Lächerliche zog. Dann wurde das süß anzusehene Frontküken Hayley Williams zu einer Szeneikone samt Schminktipspecials in sämtlichen Teeniezeitschriften und das Popgeschäft schien von hinten aufgemischt zu werden. Das in Mainstreamkreisen lang erwartete Zweitwerk „RIOT!“ versucht nun das ganze Konzept weiterzuführen, und zwar ein wenig zu gut.
Hayley Williams, Sängerin von Paramore (klicken zum vergrößern)
David Bendeth, Produzent der Band, bügelte jede Knitterfalte weg, mit dem Resultat, dass Paramore unter dem zu glatten Soundgewand kaum ihr Potenzial abrufen können. Einzig die munter nach vorne poppende Single „Hallelujah“ ist trügerisch brilliant: Teenage Angst-Lyrics, ein kiss-off Riff und ein messerscharfer Chorus und insgesamt genau das, was „RIOT!“ sein sollte, im Endeffekt aber nicht ist. Besonders heikel wird es dann bei „crushcrushcrush“: so würde Shania Twain klingen wenn sie auf den Emozug aufgesprungen wäre. Es ist halt zu klar, dass, obwohl sie auf dem Wentz-Label Fueled by Ramen gesigned sind, nicht das Popverständnis eines Kalibers Fall Out Boy haben.
Unterm Strich bleibt entweder ein zynischer Anbiederungsversuch an den Mainstream oder einfach nur ein missglücktes Experiment. Der für diese Platte gerade zu lächerliche Albumname leistet dabei sein Übriges.
![]()
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
Paramore – Hallelujah
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: artists of the week, do androids dream of electric sheep, foals, moby, portishead, tegan and sara
![]()
xdevx’s artists of the week der 13. Kalenderwoche 2008! Viel Spaß!
1. Moby – Disco lies: Was viele Leute gar nicht wissen, Moby ist Tierrechtsaktivist und überzeugter (wenn auch nicht überzeugender) Veganer. Um ehrlich zu sein, das hätte ich nach DIESEM Video nicht erwartet.
2. Portishead – Machine gun : Nach 11 Jahren gibt es wieder ein Lebenszeichen der wohl einflussreichsten Triphopband ever. In 2 Wochen sind sie auf Deutschland-Tour und Ende April erscheint das langersehnte Album „Third“.
3. Tegan & Sara – The Con: Zitat VICE: Tegan and Sara-Platten sind so wie das Mädchenbild, das die beiden repräsentieren. Sie fallen dir sofort auf, du kannst einen ganzen Abend lang die Augen nicht von ihnen wenden, doch zwei Tage später schläfst du mit der etwas farblosen Sparkassenangestellten, die dir immer so schelmisch zuzwinkert, bzw. hörst dich mal wieder durch deine Sonic Youth-Sammlung durch. Haha, wie treffend.
4. Foals – Red sox pugie (Live on Later…): Falls ihr immer noch in der absoluten Wallachei auf den Bäumen lebt und die Foals erfolgreich igoriert habt, geht sterben oder lest mein Review.
5. Do Androids dream of electric Sheep? – Renaissance: Wenn Philip K. Dick das wüßte, er würde im Grab moshen.
Da wordpress.com (noch) nicht erlaubt, dass man Youtube-Playlists embedden kann, muss die AOTW vorerst ausgelagert werden. Bis auf weiteres findet ihr die Folge der 13. Kalenderwoche 2008 in der Sidebar oder hier!
Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: afterparty babies, american pie, bid dada, cadence weapon, january jones, ninja tune, stifler
Ist Cadence (January Jones) nicht die hübsche Schwester von Michelle? Hat Stifler sich nicht in die verliebt? Um an das Mädchen ran zu kommen nimmt er die Rolle von Finch an und Finch nimmt im Gegenzug die Rolle von Stifler an um bei ihr zu landen? Und Stiflers erhofftes Rendezvous mit Cadence in der Abstellkammer geht nach hinten los? Hach, „American Pie: Jetzt wird geheiratet“ war schon ein lustiger Streifen. Abgesehen davon ist es übrigens gut, dass sich „Afterparty Babies“ vom ursprünglichen Fisher Price-Hiphop samt „everyday I’m hustling“-Lyrik abgewandt hat und man den exzentrischen Cadence Weapon mittlerweile ernst nehmen und sogar richtig gut finden kann. Big Dada (Ninja Tune-imprint) halt.
![]()
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
Cadence Weapon – Real Estate (on MTV Live)
Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: afrobeat, antidotes, battles, bloc party, cd, foals, hummer, mathletics, vampire weekend
Wer vor ein paar Monaten schon Wind von den Foals bekommen hat, galt noch als allwissender Knowitall. Nun sind die Foals mit ihrem Debüt im breiten Mainstream angekommen und wer sie jetzt erst kennen und schätzen lernt, ist immer noch außerordentlich stilsicher. Ist ja auch was. Dass Afrobeat (was auch immer das sein mag) der heißeste Nerdscheiß seit dem Equalizer- oder WLAN-Shirt ist, ist dank Vampire Weekend und der sich nahezu überschlagenden Medienberichtersattung auch bis in den entlegensten Dorfproberaum vorgedrungen. UND JA, HALLELUJA, trotz oder gerade wegen der Hypehysterie und der indiesnobistischen „ich hab’s euch ja gesagt“-Attitüde, treffen Foals mit ihrem ultratanzbaren, jenseits vom 12. Bund gespieltem Mathrock den Nerv der Zeit. „Antidotes“ ist das Album der Stunde. Dass sie auf ihrem Debüt die überragenden Singleauskopplungen „Hummer“ und „Mathletics“ mitsamt den brillianten B-Sides „Astronauts and all“ und „Brazil is here“ ignoriert haben und gänzlich neues Material auf „Antidotes“ draufgepackt haben, zeugt von strotzendem Selbstbewusstsein. Die Jungs haben nichts zu verlieren, können aber alles gewinnen. Und das werden sie auch… Kein Wunder, denn die Platte klingt wie Battles meets Bloc Party.
![]()
(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
Foals – Cassius
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: free download, ghosts, ghosts i-iv, nine inch nails, trent reznor
Auf archive.org bietet Trent Reznor, nach dem er vor 2 Wochen nur Ghosts 1 verschenkte, das ganze Ghosts-Paket zum freien Download an.
Nine Inch Nails presents Ghosts I – IV, a brand new 36 track instrumental collection available right now. Almost two hours of new music composed and recorded over an intense ten week period last fall, Ghosts I – IV sprawls Nine Inch Nails across a variety of new terrain.Trent Reznor explains, “I’ve been considering and wanting to make this kind of record for years, but by its very nature it wouldn’t have made sense until this point. This collection of music is the result of working from a very visual perspective – dressing imagined locations and scenarios with sound and texture; a soundtrack for daydreams. I’m very pleased with the result and the ability to present it directly to you without interference. I hope you enjoy the first four volumes of Ghosts.”
Ghosts I-IV is licensed under a Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike license.

Zum freien Download der ganzen Ghost-Reihe geht’s hier entlang![via]
Nine Inch Nails – Only (aus dem Album “With teeth”)
Was viele Leute gar nicht wissen ist, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Das musste ich auch kürzlich wieder feststellen, als ich in der Kneipe eine heiße Schokolade mit Honig bestellen wollte. Leider war aber kein Honig mehr vorhanden, so fiel ich in eine tiefe Depression und kam wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Wäre ich hier auch bei „Wünsch dir was“, würde ich mir auch die neue 

