Aborted (klicken zum vergrößern)
Picture credits: Aborted – Photo: Gregory Lamarch
Meine ehrenwerten Kollegen von mfg haben das Interview mit den belgischen Pappnasen von Aborted vorbereitet, da ich mal wieder am zocken und zu faul zum interviewen bin. Diesmal ist es das atemberaubende Metal Gear Solid 4 und nicht mehr das langweilige GTA IV welches meine Zeit raubt. Um unsere Pageviews gegenseitig ein wenig zu pushen, haben wir das Interview derweil in zwei geteilt. Tja Leute, uns gibt’s nur im Doppelpack.
Can you shortly describe your new record to our readers? What can they expect from Strychnine.213 (review of the record)? What are the differences from the other records?
Strychnine.213 is probably the most direct, compact and catchy record we have done to date. There are way more variations in tempos, dynamics, which accentuates pretty much every aspect of our music, be it the extreme brutal parts, the grooves or the melodies. The production is also much warmer and genuine, for lack of a better word here. Its an album where you hear a band playing music, unlike a lot of modern day productions where you hear programmed drums or beat detective shit, autotuned vocals and guitars, and
what not. It’s a genuine extreme metal record mixing modern elements to
brutality and catchiness.
What do you personally think of the new record? How are the reactions so far (those who are happy to have a promo cd)?
I think it’s the record next to goremageddon we are the most happy with, everything turned out the way we wanted, from production to songs to artwork to how the songs sound live. The reactions are mainly good, of course you got some people who know everything better than anyone on this internet cyberwaste but that’s the case with every record, you can’t please everyone and as said most people are liking it. When you keep on innovating yourself each record there are always going to be people who don’t like progress or evolution.
On „Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture“ you worked together with Jeff Walker (ex-Carcass) and Jacob (Hatesphere). Are there any guests on Strychnine.213, too?
There is only one, Mehdi from the Belgian band Dedicted, they are not big names (yet) but it’s a very good band and he is a very close friend of mine, we love his vocals and it sounded perfect with the parts he had to do, he had also been helping on a few lyrics on this record and slaughter.
How do you work together? How was the approach while Aborted were working on the new record?
We work together with a lot of love. Everyone being far from another, we pretty much first started recording demos on our home studios, the basic ideas coming from both guitarists. After that we would look ourselves up in the rehearsal room all together for a few weeks to finetune the songs, everyone would add his ideas and riffs and finish the songs as good as possible. This really turned out to be a group effort and a very good way to interact.
The rest of the interview can be found at mfg’s!
Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: john feldmann, josephine collective, we are the air
John Feldmann, Sänger und Gitarrist von Goldfinger, seines Zeichens aber auch A&R von Warner Bros. Records, war wieder auf der Pirsch und überzeugte eine vielversprechende junge Pop/Punk-Band namens Josephine Collective davon, dass es durchaus legitim ist, seine Seele an den Teufel zu verkaufen. Nachdem er ja schon bei The Used und Story of the Year ein gutes Gespür hatte, dürfte der Erfolg von Josephine Collective nicht all zu lange auf sich warten lassen. Zumindest wenn man seine Ansprüche weit zurückschraubt, nur die einzelnen, und längst noch nicht alle, Songs herausfiltert und man das „Album“ als Compilation ansieht. Denn wirklich flüssig wirkt „We are the Air“ zu keinem Zeitpunkt. Zu konstruiert wirken Songs wie „Scarlet“, welches in einer Emodisse durchaus zum tanzen animieren könnte, das herzzerreissende „Clementine“, das zu offensichtlich larger-than-life sein will und das harmlose „Crack my Heart“, welches für den Durchbruch im Popbusiness herhalten muss. „We are the Air“ versteht sich als Gegenentwurf zu den Fueled by Ramen-Alben dieser Saison, versagt jedoch kläglich und auf ganzer Linie. Die Tags auf last.fm passen derweil wie Arsch auf Eimer: alternative, amazing, clones of every horrible band ever, kansas city, lovexcore, pop punk, pop rock, uninspired bullshit. Heiße Luft eben.
Josephine Collective – Crack my Heart (LIVE)
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(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: all or nothing, stream, the subways

Das Album „All or nothing“ der britischen The Subways gibt es auf ihrer der myspace vom Label Warner Bros. im Stream: Link!
The Subways – Alright
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: agony & irony, alkaline trio, stream

Das Album „Agony & Irony“ der Chicago’er Punkband Alkaline Trio gibt es auf ihrer myspace im Stream: Link!
Alkaline Trio – Help me (unofficial video)
Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: bellavista, black rebel motorcycle club, gsl, gun club, intro, jesus and mary chain, kntrst, rca, s/t, spacemen 3, sub pop, the rolling stones, trail of dead, Visions, vue
Da ich mir bisher bei CD-Reviews vorzugsweise die rhetorische Pampe aus dem gonzo-journalistischen Buchstabensack gehobelt habe, dabei etwas provokativ und polemisch agiert habe und deshalb von einigen Spatzenhirnen (zu recht?) kritisiert wurde [gibt es hier nachzulesen (Review & Comments)], versuche ich mich nun mal an einer etwas „ernsteren“ Herangehensweise, welche die öffentliche Meinungsmacherpresse und PR-Opfer à la Visions, Intro und Co. heutzutage leider als Status Quo deklariert hat. Während ich mich aufgrund dieser Ansicht im Kreuzfeuer der Kritik befinde, erscheint Bellavista’s Debüt derweil auf KNTRST Records, einem bis dato jungfräulichen Hamburger Indie-Label. Vielleicht kennt noch jemand die Band Vue, die ihrer Zeit Alben auf Sub Pop, GSL und RCA veröffentlichten und dabei für Bands wie Black Rebel Motorcycle Club, …Trail of Dead und The Rolling Stones eröffneten. Bellavista ist eben aus diesen Vue entstanden und paddeln nun im fuzzigen Fahrwasser von Jesus and Mary Chain, Spacemen 3 und Gun Club. Da ich nun die fettgedruckten Wörter des Pressetextes abgeschrieben habe, habe ich laut einigen Musikfaschisten, die Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetztes ignorieren, meine Pflicht erfüllt. Schade nur, dass die Musik und was sie eigentlich ausmacht, was sie subjektiv in einem hervorruft dabei komplett außen vor bleibt. Das kann’s doch auch nicht sein!?
Bellavista – River of Lust
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(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: death from above 1979, meanest man contest, mr scruff, one self, the carps, the grouch
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xdevx’s artists of the week der 26. Kalenderwoche 2008! Viel Spaß!
1. The Grouch – Artsy: „Ganz egal, wie viel ich immer drüber schimpfe: Ich liebe Hip Hop. Meiner Meinung nach ist Hip Hop eine der machtvollsten Ausdrucksformen, die je erfunden worden sind“ konstatiert The Grouch. Kann man so sehen.
2. The Carps – Heaven’s Gates & Hell’s Flames: Alles was wir an Death from Above 1979 mochten, machen The Carps mindestens genau so gut.
3. Meanest Man Contest – Throwing away broken Electronics: Schönes Video, in dem Radiohead/Boombox-Girls elektronische Geräte zerschmettern. Musik ist Hiphop, aber ernst zu nehmenden – mit derbem Bass.
4. One Self – Over exposed: Der orientalische Sound eines russischen Produzenten (DJ Vadim), gepaart mit Reimen eines amerikanischen Emcees (Blum Rum 13) und einer südamerikanisch-europäischen Rapperin (Yarah Bravo) ist höchstwahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch auf den multikulturellen Kosmos von One Self einlässt, wird das nicht bereuen.
5. Mr. Scruff – Donkey Ride: Wikipedia says: He is known for DJing in marathon sets (often exceeding six hours), his eclectic musical taste, his love of a „nice cup of tea“ and the quirky home-produced visuals and animations that are projected on large screens during his gigs. Und genau deswegen DIE Partymucke für gemütliche Sommerabendpartys.
Da wordpress.com (noch) nicht erlaubt, dass man Youtube-Playlists embedden kann, muss die AOTW vorerst ausgelagert werden. Bis auf weiteres findet ihr die Folge der 26. Kalenderwoche 2008 hier!
Bei last.fm steht über Mansions: They enjoy pizza, dinosaurs, and reality television. They like listening to music and playing nintendo wii. They sound like indie rock mixed with some electronic beats and acoustic guitars. Ich dachte, dass ein Selbstverständnis ohne Unique Selling Proposition mittlerweile antiquiert ist, dann kommt eine Pappnase namens Christopher Browder und zerstört mir nichts dir nichts mein Weltbild. „Fuck you and your god damn scene, it never meant that much to me!“ sind die ersten Zeilen des Openers „The worst Part“ die sich nach 15 Sekunden in einer heimtückischen Somnolenz äußerten. Langweiliger und dröger schafft’s nur mein Pappenheimer Jim Ward. Übrigens kann man seine Songwünsche über myspace oder purevolume äußern, dann spielt er die Songs in ausgefallen Locations wie dem Garten seiner Eltern oder auf der Rolltreppe in’s Belanglose. 3 Kudos dafür.
Mansions – Take it back (LIVE @ his parent’s backyard)
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Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: esbjörn svensson, esbjörn svensson trio, jazz, keith jarrett
Esbjörn Svensson (klicken zum vergößern), Fotos: Klaus Mümpfer und Michael Scheiner
Die Welt ist um einen Klaviervirtuosen ärmer: der Gründer der schwedischen Jazzcombo Esbjörn Svensson Trio starb am Samstag bei einem tragischen Taucherunfall in den Schärengärten nahe Stockholm. Er wurde nur 44 Jahre alt.
Esbjörn Svensson erspielte sich mit 13 Alben einen legendären Ruf und wurde oft in einem Atemzug mit Keith Jarrett genannt. Sein Trio, welches zeitgenössischen Jazz, Rock, Pop und Elektronica vermischte, wurde vor zwei Jahren mit dem European Jazz Award und dem BBC Jazz Award, die zu den höchsten Ehrungen in der Jazzwelt gehören, ausgezeichnet. e.s.t. war zudem die erste europäische Gruppe, die es auf das Cover des renommierten amerikanischen Jazzmagazins „Down Beat“ schaffte. Auch für junge Leute, wie für mich, dürfte e.s.t. wohl die Einstiegsdroge in den Jazz gewesen sein, denn kaum einer anderen Combo ist in den vergangenen Jahren auch der Durchbruch in den Pop-Charts gelungen.
„Musikalisch war er das Licht der Welt, weil er die Grenzen verschoben hat“, sagte sein Manager Burkhard Hopper über Svensson, „seine Musik hat Menschen in allen Ecken der Welt inspiriert.“ Der Klaviervirtuose hatte laut Hopper einen inneren Drang zur Musik: „Er hat immer von sich gesagt, dass er seiner inneren Musik folgen würde.
e.s.t. – Serenade for the Renegade (LIVE)
Gespeichert unter: 11. misc. | Schlagworte: buraka som sistema, dntel, goldfrapp, jimmy tamborello, michael stipe, r.e.m., ronaldo, the postal service, the weakerthans
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xdevx’s artists of the week der 25. Kalenderwoche 2008! Viel Spaß!
1. Buraka Som Sistema – Sound of Kuduro: Wem Tecktonik/Jumpstyle/Melbourne Shuffle/Krocha zu proletenhaft ist, soll sich mal diese angolanischen Überskiller anschauen. Moonwalk 2.0! Buraka Som Sistema kommen übrigens aus Portugal. C. Ronaldo könnte da wohl auch mittanzen.
2. Goldfrapp – Caravan Girl: „Ooh La La“ wurde medial ja ausgeschlachtet, als gäbe es kein Morgen mehr: Navy CIS, Heroes, im Strip Club in GTA IV und die Saturn-Werbung wurden mit dem Song akkustisch untermalt. „Caravan Girl“ finde ich trotzdem besser.
3. R.E.M. – Hollow Man: Mit ihrem Song „Losing My Religion“ katapultierten sich Michael Stipe und seine Band einst in den Rock-Olymp. Nun legt die Band R.E.M. nach sehr langer Pause ihr 14. Album mit dem Titel „Accelerate“ vor.
4. The Weakerthans – Tournament of Hearts: Die beste Band der Welt? Naja. Oder doch? Ich weiß nicht. Ja? Hmm. Kaum. Aber…
5. Dntel – Rocky Boat: The Postal Service’s Jimmy Tamborello knuspert sich durch granulare Wohnzimmerelektronika. Ich find’s gut.
Da wordpress.com (noch) nicht erlaubt, dass man Youtube-Playlists embedden kann, muss die AOTW vorerst ausgelagert werden. Bis auf weiteres findet ihr die Folge der 25. Kalenderwoche 2008 hier!

At once dreamily surreal, acutely intelligent, and strikingly tough-minded, this pitch-dark dramatic comedy recalls David Lynch and „Donnie Darko“ while remaining fresh and original to its core. A stunning directorial debut.
The Chumscrubber Trailer
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(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)





