Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: john feldmann, josephine collective, we are the air
John Feldmann, Sänger und Gitarrist von Goldfinger, seines Zeichens aber auch A&R von Warner Bros. Records, war wieder auf der Pirsch und überzeugte eine vielversprechende junge Pop/Punk-Band namens Josephine Collective davon, dass es durchaus legitim ist, seine Seele an den Teufel zu verkaufen. Nachdem er ja schon bei The Used und Story of the Year ein gutes Gespür hatte, dürfte der Erfolg von Josephine Collective nicht all zu lange auf sich warten lassen. Zumindest wenn man seine Ansprüche weit zurückschraubt, nur die einzelnen, und längst noch nicht alle, Songs herausfiltert und man das “Album” als Compilation ansieht. Denn wirklich flüssig wirkt “We are the Air” zu keinem Zeitpunkt. Zu konstruiert wirken Songs wie “Scarlet”, welches in einer Emodisse durchaus zum tanzen animieren könnte, das herzzerreissende “Clementine”, das zu offensichtlich larger-than-life sein will und das harmlose “Crack my Heart”, welches für den Durchbruch im Popbusiness herhalten muss. “We are the Air” versteht sich als Gegenentwurf zu den Fueled by Ramen-Alben dieser Saison, versagt jedoch kläglich und auf ganzer Linie. Die Tags auf last.fm passen derweil wie Arsch auf Eimer: alternative, amazing, clones of every horrible band ever, kansas city, lovexcore, pop punk, pop rock, uninspired bullshit. Heiße Luft eben.
Josephine Collective – Crack my Heart (LIVE)
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(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
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Imagine that, ignorance in the fatherland!! I knew those 3 years I wasted living in Wurzburg should have been spent educating a populace that embraces David Hasselhoff!!
Jo Co Rules!!
Kommentar von New JoCo fan in Boston 15 Juli, 2008 @ 8:19