Gespeichert unter: 02. record reviews | Schlagworte: fear my thoughts, isolation
Eine beliebte Form der Zeitverschwendung unter Musikjournalisten ist, Bands die man eh schon abgeschrieben hat, nochmal eine Chance zu geben. So hält dieser Umstand nicht nur mich von sinnvoller Arbeit ab, sondern auch die elitäre Musikpresse rümpft die Nase, wenn eine nie wirklich gute oder nennenswerte Gruppe sich mit einem weiteren verzweifelten Rundumschlag Gehör verschaffen möchte. Es mag deshalb auch verwundern, dass Fear my Thoughts es geschafft haben, mit “Isolation” ein durchaus mutiges Album zu veröffentlichen, welches nicht in die Kategorie Zeitverschendung fällt. Maßgeblichen Anteil hat dabei der neue Sänger Martin Fischer, der sich auch für die Orgel- und Synthesizerparts verantwortlich zeigt und Fear my Thoughts aus der stillosen Redundanz herausnavigiert und der Band ein komplett neues Gesicht verpasst. Ein Paradigma welches bisherige Fans zwar irritieren dürfte, in der Gesamtheit aber ein Schritt in die richtige Richtung bedeutet. Gut gemacht.
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(mehr zum Bewertungssystem findet Ihr in der Score-Legende)
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